Parkdeck M.

Baumhaus

    Parkdeck M. / ARGE Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built / Bild: Markus KaiserParkdeck M. / ARGE Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built / Bild: Markus KaiserParkdeck M. / ARGE Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built / Bild: Markus KaiserParkdeck M. / ARGE Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built / Bild: Markus KaiserParkdeck M. / ARGE Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built / Bild: Markus KaiserParkdeck M. / ARGE Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built / Bild: Markus KaiserParkdeck M. / ARGE Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built / Bild: Markus Kaiser

    Die Architektur thematisiert das Baumhaus mit allen Eigenschaften, die man noch aus Kindertagen kennt - wie den persönlichen Rückzugsort hoch über dem Boden, der Genuss eines weitläufigen Ausblicks, die geheimen Versteckmöglichkeiten der Lieblingsspielzeuge oder einfach nur dem Zuhören des vertrauten Rauschens der Blätter. Diese Ideen werden zusammengefasst und mit den Funktionen einer extravaganten Garage überlagert. Vor allem die Topografie des Geländes, die Lage am Grundstück sowie die Anbindung haben uns - Söhne & Partner Architekten und Best(un)Built als Arbeitsgemeinschaft - zu einer besonderen Inszenierung eingeladen.

    Formsprache, Materialien und Geometrie erzeugen gemeinsam eine geheimnisvolle, kraftvolle und überraschende Atmosphäre, die stark an die Dramaturgie eines James Bond Films erinnert.

    Das Haus im Baum

    Die architektonische Lösung sieht ein Parkdeck beziehungsweise einen Garagenbau mit einer Nettofläche von 63m² plus einem Stiegenpodest mit etwa 3,6m² vor. Durch das Eingehen auf den Baubestand am Grundstück ergibt sich eine vieleckige Grundform der Parkebene. Die straßenseitige Garageneinfahrt mit der vorgelagerten Brücke, die zwei großflächigen Glasportale und die Außenstiege, die in den darunterliegenden Gartenbereich führt, bilden eine unmittelbare Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum. So ermöglicht die bereits erwähnte topografische Hanglage ein Einfahren der Fahrzeuge auf der höheren Ebene - dem Straßenniveau - und bildet gleichzeitig durch die Tragkonstruktion die Verbindung zum Terrassen- und Wohnbereich des Geländes.

    Das Parkdeck wird von einer zentralen Stütze gehalten und kragt über wie eine ausladende Baumkrone über ihren Stamm. Das Baumhaus selbst stellt den Baum dar, auf dem es gebaut wird. Unterhalb des auskragenden Gebäudeteils bildet sich mit der Terrasse ein geschützter Rückzugsort. Die Fassade vereinheitlicht den Baukörper, auch in der Unteransicht.

    Das Parkdeck an sich ist sehr großzügig angelegt und bietet neben zwei PKWs noch Platz für zwei Motorräder. Zusätzlich findet sich auf dem auslaufenden Gebäudespitz ausreichend Platz für einen Fitness- oder Sitzbereich.

    Das Parkdeck M. - ein Baum-Haus für Mensch und Maschine.

     

    In Zusammenarbeit mit Best(un)Built.

    Bilder: Markus Kaiser Photography