Sprungturm Millstatt

Geladenes Gutachterverfahren zur Generalsanierung

    Sprungturm Millstatt / Söhne&Partner ArchitektenSprungturm Millstatt / Söhne&Partner ArchitektenSprungturm Millstatt / Söhne&Partner Architekten

    Der 1913 errichtete und heute noch bestehende Sprungturm im Millstätter Strandbad galt über die Jahrzehnte als Attraktion im „Sommer-Bade-Erlebnis“ am See. Nun bietet das Projekt eine Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Millstätter Sprungturms.

    Dabei steht vor allem die Sicherheit für alle BenutzerInnen im Vordergrund. Sämtliche Vorkehrungen und sicherheitstechnische Normen wurden genauestens umgesetzt und auf den Entwurf angewandt.

    Alt & Neu

    Die architektonische Idee hinter diesem Entwurf ist, mit dem neuen Design des alten Turmes eine Geste der Begegnung zu schaffen. Eine Begegnung von alt und neu; eine Begegnung zweier Bereiche, die es trotzdem schaffen, auch für sich selbst zu funktionieren.

    Die große Wasserrutsche bekommt eine komplett neue Linienführung, bietet durch ihr Design immer wieder Anhaltspunkte an den alten Turm und schlägt somit gelungen die Brücke zwischen alt und neu.

    Die Silhouette des Turmes, der im Originaldesign stehen bleibt, wird seeseitig (west-, süd- und ostseitig) in keiner Weise durch den neuen Rutschen-Anbau beeinträchtigt, da die Rutsche nordseitig angebracht ist. Dadurch wird auch der Saunabetrieb im westlichen Badehaus nicht durch die Rutsche gestört. Von der Strandpromenade aus ist der neue Anbau sehr wohl sichtbar, funktioniert so aber als bewusst gewählter Blickfang und als moderner und adäquater Werbeträger für das Strandbad.

    Sicherheit hat Vorrang

    Neben den gestalterischen Elementen sind natürlich auch vor allem die Erfüllung der geforderten Sicherheitsmaßnahmen und die richtige Ausführung der Absturzsicherungen, unter den Anforderungen des Bundesdenkmalamtes, Sinn und Zweck dieses Entwurfes.

    Um ein Projekt wie dieses überhaupt wieder möglich zu machen, liegt oberste Priorität darin, den Turm sicher begeh- und benutzbar zu machen. Ein besonderer Fokus liegt hier auch auf der ordnungs- und sachgemäßen Ausführung der Absturzsicherungen.