Feuerwache Baumgasse

Wettbewerbsbeitrag

    Feuerwache BaumgasseFeuerwache Baumgasse

    Durch die städtebauliche Situierung des Baukörpers auf dem Grundstück entsteht ein großer zusammenhängender Platz zwischen der neu zu errichtenden Feuerwache und dem gerade fertiggestellten Servicestützpunkt.

    Die Architektur des Gebäudes weist einen homogenen und kompakten Baukörper auf. Durch unterschiedliche Höhenanforderungen ergibt sich ein Zwischengeschoss, das sich zur Nottendorfgasse orientiert. Der thermisch getrennte Steigerturm fungiert als zweites Flucht-Stiegenhaus und verankert den Baukörper klar am Bauplatz. Durch eine geschickte Dachkonstruktion entsteht auf der Dachterrasse eine geschützte Atriumsituation, die eine Beeinflussung durch Lärm von der Süd-Ost-Tangente wie auch eine sommerliche Überhitzung der Aufenthaltsräume vermeidet. Im Hinblick auf einen hohen Anspruch auf Funktionalität entsteht die gewählte Strukturierung der Außenwand. Die zweischalige Klinkerfassade bietet eine hohe Lebenszeit und ist wiederstandsfähig. Durch diese Wahl der Materialien, wie auch der architektonischen Strukturierung der Fassade, kann eine lange technische Nutzungsdauer, sowie auch ein ökologischer Ressourceneinsatz, gewährleistet werden. Der gesamte Bau wird in Hohlwandelementen hergestellt. Ein Tragwerk aus Stahlbeton– Stützen und Stahlbeton– Trägern bildet gemeinsam mit der Stahlbeton– Decke T-Förmige Deckenbalken, womit eine Spannweite von ca. 18,50m bei einem Raster von 5,20m möglich wird. Die horizontale Aussteifung wird durch die Stahlbeton- Wände und Decken gewährleistet.

    Büro, Gewerbe und Industrie02

    Wo

    1030 Wien

    Wann

    2018