Albertina Passage

Unterirdisches Abenteuer

    Albertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner ArchitektenAlbertina Passage / Söhne & Partner Architekten

    Eine der größten Herausforderung beim Umbau der Albertina Passage war die Umwandlung einer stillgelegten Fußgängerunterführung im Herzen Wiens zu einem modernen Dinnerclub für bis zu 300 Personen. Das Ziel war die Gestaltung eines Clubs, der für ein elegantes Dinner ebenso geeignet ist wie für eine ausgelassene Partynacht. Dementsprechend beinhaltet und verbindet das Design unterschiedliche Komponenten wie live Musik, ein exklusives Restaurant und eine Lounge.

    Futuristischer Kern

    Das Kernstück der Albertina Passage bildet eine weiße Skulptur, die die Hauptfunktionen eines Dinnerclubs – Bühne für live Musik, DJ-Pult, zwei Bars und eine Lounge – perfekt miteinander verbindet. Der eigentliche Essbereich ist rund um dieses Zentrum arrangiert.

    Um eine perfekte Sicht auf die Bühne zu gewährleisten wurden die Tische auf drei unterschiedlich hohen Plattformen beziehungsweise Stufen platziert. Der direkt vor der Bühne angelegte Tanzbereich ist ein weiterer Blickfang für die Gäste. Durch die besondere Positionierung der Bühne und der Tanzfläche in der Mitte des Raumes wird gleichzeitig für den Essbereich eine ganz besondere Intimität geschaffen, ohne diesen dabei auszuschließen.

    Der Eingangsbereich liegt direkt vor der geschichtsträchtigen Wiener Staatsoper und erinnert in seiner Gestaltung an die frühere Funktion der Albertina Passage. Eintreffende Gäste werden durch eine imposante Treppe und einen verwinkelten Tunnel vorbei an der Rezeption und der Garderobe in den Hauptbereich geführt. Dabei sticht beim Betreten besonders die auffällige weiße Skulptur ins Auge.

    Ein Dinnerclub zum Entdecken

    Bei dem Design der Albertina Passage werden moderne Elemente mit klassischen Details kombiniert. Die Skulptur erscheint dabei futuristisch, während der Essbereich vor allem von der amerikanischen Bar-Tradition der 1950er und 1960er Jahre inspiriert ist. Als Vorbild diente hier Quentin Tarantinos „Jack Rabbit Slims Twist Contest“ aus dem Film „Pulp Fiction“.

    Die Bühne besteht aus Korian, einem multifunktionalen Material. Ein großer Vorteil dabei ist der Eindruck, die Bühne bestehe aus einer einzigen Oberfläche – so als wäre die gesamte Skulptur aus einer Form gegossen. Als Kontrast dazu dient die Wandgestaltung, bei der besonders warme Materialen und Farben verwendet wurden. Durch das 3D Design spielt sie mit Licht und Schatten der Scheinwerfer.

    Die Albertinapassage ist Wiens erster Dinnerclub, der erst bei näherer Betrachtung komplett entdeckt werden kann und dadurch erfahren werden muss.