hügellandhalle
tektonik
Städtebaulich stellte sich die Aufgabe, die verschieden, geordneten zueinander stehenden Einzelelemente in einer harmonischen Gesamtstruktur zu vereinen. Die ordnende bauliche Hauptmaßnahme ist das sprichwörtliche „alles unter einen Hut bringen". Im Falle der Baumaßnahme des Um- und Zubaus der Hügellandhalle ist das prägnante und verbindende Gestaltungselement das Dach. Die außergewöhnliche Dachform entspricht formal einem Schiffsrumpf.
Das vorliegende Entwurfskonzept sieht vor, den Hauptzugang zum Mittelpunkt des öffentlichen und städtischen Lebens zu orientieren. Vom erhöhten Podest dem Vorplatz der Halle, zieht der verglaste Eingangsbereich die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich und verbindet Innen - mit dem Außenraum. Ein großzügiger Abstand vom Hauptgebäude zur Halle schafft im zentralen Eingangs und Übergangsbereich einen durch Dachflächenfenster (von Oben) belichteten Raum, das Foyer. Dieser Glaskubus bildet das zentrale Verbindungselement zwischen Bestand und Neubau. Durch die Vorlagerung der Garderobe wird die Vermischung der Besucherströme vom Bestand und Zubau kontrolliert. Die sich im Bestandsgebäude befindende Schank, so kommt es zu keiner Kollision mit den hereinströmenden Besuchern. Der große Eingangsbereich der Halle und die geforderte flexible Gestaltung, vereinen bei Bedarf den Foyerbereich mit der Halle. Im Rückwärtigen Bereich öffnet sich das Foyer zum begrünten Innenhof und wird durch die raumhohe Verglasung belichtet. Die Erweiterungsflächen des Gasthofes (Brunch) haben somit natürliches Licht und Ausblicke Richtung Dorf.
Auch von der Halle aus hat der Besucher direkt Blickkontakt nach Außen - bei Bedarf wird die Fensterfront mittels Schiebeelementen geschlossen und dadurch die Halle verdunkelt. Wie der Hauptzugang dem Mittelpunkt des städtischen Lebens zugewandt ist so ist auch die Außen- oder Freibühne dem Dorfplatz zugewandt. Das öffentliche Leben wird zum Dorfkern, zum Regionalen Marktplatz gebracht.
| location | Steiermark |
|---|---|
| start of planning | January 2008 |
| client | Gemeinde Raab (competition) |
| team | Tobias Klaubert, Sigrid Rückl |
| net area | 2.758m2 |
| net cost of production | 1.785.000,-€ |
| project status | abgeschlossen (Wettbewerbsergebnis - Anerkennung) |
| 3d visualisation | miss 3 |
| consultant | Haustechnik: Altherm Engineering |

